Beratung & Montage
Beratung
Wirkung
Ein elektrischer Weidezaun ist ein Kreislaufsystem, in dem sich Strom fortbewegt. Der Strom läuft über den Draht zum Tier oder zu hohem Gras und über die Erdungsstangen des Erdungssystems wieder zurück zum Gerät.
Für diesen Stromkreislauf sind folgende Bauteile unerlässlich:
- ein Weidezaungerät, das in regelmäßigen Abständen einen Stromimpuls abgibt
- Draht, der den Strom leitet
- Isolatoren, die das Abfließen des Stromes über Holz- oder Eisenpfähle verhindern
- ein Tier, das den Stromimpuls bekommt, wenn es mit dem Zaun in Berührung kommt, und so den Kreislauf schließt
- ein Erdungssystem, das den Strom der Anlage wieder zuführt
Wenn das Tier den Zaun berührt, wird der Stromkreis geschlossen. Die Belastung am Zaun entspricht einem Widerstand von ca. 500 Ohm.
Diese Form des Kurzschlusses tritt auch auf, wenn zum Beispiel hohes Gras am Zaun anliegt.Zu viel Grasbewuchs am Zaun oder ein Ast auf den Drähten sorgt dafür, dass Strom abfließt und weniger Spannung am Zaun anliegt.
Je mehr Vegetation vorhanden ist, desto stärker muss das Weidezaungerät sein, um eine ausreichende Spannung zu erzeugen. Bei starkem Bewuchs sollten Sie sich zugunsten einer sorgenfreien Funktionsweise für ein MBX-Gerät entscheiden.

Vollkommen ungefährlich
Der Stromstoss, den ein Tier beim Berühren des Drahtzaunes bekommt dauert gerade mal 0,0005 Sekunden. Bleibt der Kontakt danach bestehen, wird der Stromstoß alle 1,2 Sekunden wiederholt. Der elektrische Weidezaun ist vollkommen sicher. Das System ist zudem auch noch viel schonender für die Tiere als ein Stacheldrahtzaun, der bei Kontakt Verwundungen hervorrufen kann.
